Vor wenigen Jahren noch war das Modem die einzige Möglichkeit, sich mit dem Internet zu verbinden. Inzwischen gibt es aber eine Reihe anderer und vor allem schnellerer Technologien. Welche dieser Varianten die optimale Wahl für Ihren speziellen Bedarf ist, hängt von den spezifischen Anforderungen (durchschnittliches Datenvolumen, Verbindungshäufigkeit und -dauer) und natürlich der lokalen Verfügbarkeit des jeweiligen Mediums ab. Die neuesten Technologien - DSL, Kabelanschluss und Funkanbindung - sind weitgehend gleichwertig und haben, jede für sich, eigene Vorteile. Eine genaue Analyse Ihrer Anforderungen und der in Frage kommenden Möglichkeiten ist Voraussetzung für Ihre optimale Internetanbindung. Ich erarbeite gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Lösung, damit Sie kostengünstig und zufrieden im Internet surfen können.
Einwahlverbindung
Die Verbindung mit dem Modem ist mancherorts derzeit noch die einzige Möglichkeit, die Verbindung mit dem Internet herzustellen. Dabei wird die herkömmliche Telefonleitung dazu verwendet, um Daten zu übertragen. Durch physische Einschränkungen der Technologie ist diese Methode jedoch begrenzt und kann daher nur bis maximal 56400 bps (knapp 7 kB pro Sekunde) übertragen. Dies ist für durchschnittliches Mail- und Surfaufkommen aber durchaus ausreichend und stellt für den Einstieg in die Onlinewelt meist die günstigste Variante dar.
DSL
Die nächste Generation der Internetanbindung heisst DSL (Digital Subscriber Line). Dabei wird ebenfalls die bereits vorhandene Telefonleitung zur Datenübertragung verwendet - allerdings nicht mit der vorhandenen analogen Übertragungstechnik. Stattdessen werden die Daten über ein spezielles DSL-Modem entsprechend digital aufbereitet und mit wesentlich höheren Übertragungsraten versandt. Der Preis für diese schnelle Internetanbindung ist entsprechend höher als jener der Einwahlverbindung. Interessant ist diese Möglichkeit somit für Vielsurfer oder Netzwerkanbindungen von Klein- und Mittelbetrieben. Durch die sogenannte Entbündelung, also der direkten Verbindung der Telefonleitungen des Kunden mit dem Netzwerk des Providers ist es den Anbietern seit kurzem erstmals möglich, autonome und günstigere Hochgeschwindigkeitszugänge anzubieten. Diese Entbündelung ist ebenso wie DSL selbst derzeit im Ausbau und daher noch nicht flächendeckend verfügbar.
Kabelanschluss
In den Ballungsräumen bieten Kabelnetzbetreiber meist auch Internetzugänge über ihr eigenständiges Netz an. Die Qualität und Geschwindigkeit ist dabei ähnlich den DSL Produkten. Für einen derartigen Internetanschluss ist lediglich ein eigenes Kabelmodem notwendig, welches in der Regel gegen eine Kaution von den Providern zur Verfügung gestellt wird. Die Unabhängigkeit vom herkömmlichen Telefonnetz macht diese Variante zu einer guten Alternative zu DSL.
Funkanbindung
Relativ neu und ebenfalls noch in der Aufbauphase ist die Internetanbindung über Funk. Dazu benötigen Sie lediglich eine entsprechende Richtfunkantenne des Anbieters und ein spezielles Modem. Die Qualität und Geschwindigkeit entspricht dabei jener eines DSL- oder Kabelanschlusses.
Standleitung
Als Standleitung bezeichnet man eine permanente Hochleistungsverbindung mit dem Internet. Im Grunde ein "normaler" Internetzugang - nur mit erheblich höherem Datendurchsatz. Diese Art der Internetanbindung kommt meist nur für größere Unternehmen oder für Anbieter von eigenen Serverdiensten in Frage, da diese enorme Performance natürlich auch entsprechend mehr Kosten mit sich bringt.
Für eine eigene Homepage benötigen Sie keinen Internetzugang! Nur wenn Sie sich diese auch ansehen oder selbst erstellen bzw. verwalten möchten, ist eine Internetanbindung notwendig. Achten Sie vor allem bei DSL-Produkten auf die Produktbeschreibungen, da hier in der Regel auch Abgaben an den Eigentümer der Telefonleitung (Telekom) zu zahlen sind.